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Bild von Alexa auf Pixabay

Wir beantworten Fragen aus der Community zum Eltern-Kind-Yoga

Wir wollten von dir wissen, welche Fragen dich zum Thema Eltern-Kind und Familienyoga umtreiben. Hier liest du die Fragen aus der Community und natürlich die Antworten unserer Redakteurin Elke Schwuchow.

  • Braucht jede teilnehmende Person eine eigene Matte?

    It depends…

    • Sind die Kids noch klein oder hast du schon Zehnjährige auf der Matte sitzen?
    • Wie groß ist der Raum?
    • Ist es überhaupt möglich, für jede Person eine Matte auszulegen?
    • Wie groß sind die zur Verfügung stehenden Matten?
    • Was machst du mit den Paaren?

    Sind die Kinder noch klein (Kita-Alter) können die Paare sich gut eine Matte teilen. Es darf ja auch gekuschelt werden. Was nicht heißen soll, dass auch schon kleine Kinder lieber ihr eigenes Reich auf der Matte haben… Auch gibt es Eltern, die Wert auf eine eigene Matte legen. Nicht alle Matten duften angenehm…

    Bei einem Sonnengruß ist es immer schön, wenn beide auf einer Matte stehen und sich nicht ins Gehege kommen. Hast du XL-Matten zur Verfügung, dann können sich diese gut zwei Menschen teilen. Oftmals gibt es in Familienzentren/Kitas nur kleine Kinder-Matten, die definitiv zu kurz für Eltern sind.

    Wir möchten dir empfehlen erst einmal abzuklären, ob und welche Matten es im Raum gibt. Sind es große Matten muss nicht unbedingt eine eigene mitgebracht werden – darf aber. Gibt es nicht für jeden Menschen eine Matte, dann lass die Eltern mindestens eine Matte mitbringen. Und nein, es müssen keine Yoga-Matten sein.

  • Welches Setting ist empfehlenswert? Ein Elternteil und ein Kind oder die ganze Familie?

    Da gehen die Meinungen tatsächlich etwas auseinander. Maike zum Beispiel schwört auf Familienyoga, heißt alle dürfen mit dabei sein. Ich biete Eltern-Kind-Yoga an. Bei mir sind also Paare angemeldet – ein Elternteil und ein Kind. Ich finde es schön, wenn gerade Kinder mit Geschwistern mal nur Zeit mit Mama oder Papa verbringen dürfen, ohne diese mit den anderen Geschwistern zu teilen. Auch Eltern geben mir bei dieser Konstellation regelmäßig die Rückmeldung, dass sie es genossen haben, sich mal nur einem Kind widmen zu können. Ohne Streit und der Entscheidung, mit welchem der Kinder man nun die Partnerübung macht.

    Für die Variante ganze Familie spricht sicher das Gemeinschaftserlebnis. Oft genug gehen wir im Alltag eigene Wege und die Zeit für bewusste gemeinsame Erlebnisse ist knapp. Da kann die Erfahrung Familien-Yoga durchaus zusammenschweißen. Du siehst, alles ist möglich und es gibt kein richtig oder falsch. Probiere für dich aus, was dir mehr liegt.

  • Interveniere ich, wenn ich mitbekomme, dass Eltern ihre Kinder korrigieren?

    Ein heikles, aber leider nicht seltenes Thema. Insbesondere wenn yoga-affine Mamas mit ihren Kindern zusammen auf die Matte gehen. Da mutiert die Mutter schnell zur Yogalehrerin. „Und jetzt musst du noch das Bein beigen und den Arm strecken. Nein, nicht so…“ Und dann wird Hand angelegt und das Kind zurechtgebogen.

    Ich nutze die Vorstellungsrunde immer dazu, ein paar „Regeln“ für Kurs oder Workshop zu vermitteln. Eine davon ist: Jeder und jede macht Yoga so, wie er gerade kann. Es gibt kein gut oder schlecht. Hier stehen der Spaß und die Gemeinsamkeit im Vordergrund.

    Auch bei der Ankündigung meiner Workshops schreibe ich gerne „Wir begeben uns auf Augenhöhe des Kindes, haben gemeinsam Spaß und du darfst dein inneres Kind rauslassen“.

    Trotz allem können manche Mamas nicht aus ihrer Haut und meinen zu wissen, wie es geht. Was ja sicher auch stimmt, aber wie ihr wisst, korrigieren wir auch im Kinderyoga nur wenn nötig. Stattdessen machen wir vor und mit und zeigen an uns, wie es gehen kann.

    Bekomme ich also mit, dass ein übereifriges Elternteil das Kind in Asanas bringen möchte, gehe ich dazu und bestärke das Kind, in dem was es tut. Oder ich lasse nochmal ein „jeder macht, wie er kann“ in die Runde fallen. Was ich allerdings nicht tue, ist das Elternteil zu maßregeln oder aufzufordern das Kind nicht zu korrigieren. Das fände ich übergriffig.

  • Darf mein Kind mitmachen, wenn es jünger oder älter als die Altersvorgabe ist?

    Die Altersangabe, die wir für einen Workshop oder einen Kurs machen, hat ihren Sinn. Wenn ich Kinder erst ab vier Jahren dabeihaben möchte, dann liegt das meist an der Kurslänge. Ein Workshop von 1,5 Stunden kann für Dreijährige schon lang werden. Was nicht heißt, dass jedes vierjährige Kind bis zum Schluss dabeibleibt. Fragt mich also eine Mutter, ob ihr dreijähriges Kind, das ganz bald vier wird, dabei sein darf, überlasse ich die Entscheidung der Mama. Lasse sie einschätzen, ob es für das Kind okay ist.

    Jedes Kind ist anders. Und das ist gut so. Wenn sich dann im Kurs zeigt, dass es doch etwas überfordert ist, kann immer noch abgebrochen werden. Das ist bei mir schon vorgekommen und ist überhaupt nicht schlimm.

    Soll das ältere Kind mitmachen (die Grenze liegt bei neun, das Kind ist aber schon zehn), lasse ich auch die Eltern entscheiden, wie verspielt das eigene Kind noch ist. Denn ich mache klar, dass wir uns nach den Kleineren richten und dass es spielerisch zugeht.

    Anders sieht es bei einem privaten Familienyoga-Workshop aus. Letztens hatte ich eine Familie mit zwei Tween-Mädels (11 und 13) und einem Sohn, der 6 Jahre alt ist. Hier war es natürlich an mir, mir Inhalte zu überlegen, die alle Altersstufen abholen.

    Aber auch hier gilt: Du legst die Altersspanne fest oder lässt sie bei einem Familien-Workshop komplett offen und gibst mit den Dingen, die du planst, allen die Chance etwas aus dem Workshop mitzunehmen.  

  • Wie reagiere ich, wenn Kinder nicht mitmachen möchte?

    Auch in einem Eltern-Kind oder Familienyoga-Kurs kann es passieren, dass ein Kind nicht mitmachen möchte. Fällt mir das auf, beobachte ich erst einmal, wie die Eltern reagieren und halte mich zurück. Gibt es deswegen Streit, schalte ich mich ein und erinnere nochmal daran, dass jederzeit Pausen erlaubt sind. Alles kann, nichts muss.

    Wenn also das Kind keine Lust hat, darf es aussetzen. Ich motiviere dann die Mutter oder den Vater dazu, allein mitzumachen. Oftmals bekommt das Kind dann wieder Lust miteinzusteigen. Oder ich mache nochmal deutlich, dass es auch okay ist, sich zu zweit eine Pause zu nehmen, vielleicht sogar mal den Raum zu verlassen, etwas zu trinken oder zu kuscheln. Wie gesagt, hat ein Paar auch schon mal den Workshop abgebrochen, weil das Kind nicht mehr wollte. Auch damit bin ich fein.

Hast du noch mehr Fragen? Dann schreibe uns gerne über unser Kontaktformular.

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© Nhi Nguyễn Tường / Pixabay
Über Elke Schwuchow

Über Elke Schwuchow

Als Mutter einer Tochter liegt es Elke besonders am Herzen Kindern, Teenagern, Müttern und Familien den Zauber von Yoga nahe zu bringen. Das macht die Entspannungspädagogin und Kinderyogalehrerin seit 2016. Zusammen mit Ulrike Knuth gibt sie Workshops für Pädagoginnen und (Kinder-)Yogalehrerinnen. Mit ihrer Familie und Kater Nemo lebt Elke in Köln.

Weitere Infos auf: www.sternenflieger.net

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