Die Altersangabe, die wir für einen Workshop oder einen Kurs machen, hat ihren Sinn. Wenn ich Kinder erst ab vier Jahren dabeihaben möchte, dann liegt das meist an der Kurslänge. Ein Workshop von 1,5 Stunden kann für Dreijährige schon lang werden. Was nicht heißt, dass jedes vierjährige Kind bis zum Schluss dabeibleibt. Fragt mich also eine Mutter, ob ihr dreijähriges Kind, das ganz bald vier wird, dabei sein darf, überlasse ich die Entscheidung der Mama. Lasse sie einschätzen, ob es für das Kind okay ist.
Jedes Kind ist anders. Und das ist gut so. Wenn sich dann im Kurs zeigt, dass es doch etwas überfordert ist, kann immer noch abgebrochen werden. Das ist bei mir schon vorgekommen und ist überhaupt nicht schlimm.
Soll das ältere Kind mitmachen (die Grenze liegt bei neun, das Kind ist aber schon zehn), lasse ich auch die Eltern entscheiden, wie verspielt das eigene Kind noch ist. Denn ich mache klar, dass wir uns nach den Kleineren richten und dass es spielerisch zugeht.
Anders sieht es bei einem privaten Familienyoga-Workshop aus. Letztens hatte ich eine Familie mit zwei Tween-Mädels (11 und 13) und einem Sohn, der 6 Jahre alt ist. Hier war es natürlich an mir, mir Inhalte zu überlegen, die alle Altersstufen abholen.
Aber auch hier gilt: Du legst die Altersspanne fest oder lässt sie bei einem Familien-Workshop komplett offen und gibst mit den Dingen, die du planst, allen die Chance etwas aus dem Workshop mitzunehmen.